5 Stunden, 2021

Videoinstallation / 2min
Stefanie Huber (*1996, AT)


Eine Notiz über Zeit.

Ausharren, 2019

Experimenteller Kurzfilm / 23min
Alice Hulan (*1983)

In meinem Kurzfilm Ausharren besuchte ich acht von elf Wohnsitze, die ich in meiner Kindheit und Jugend mit meinen mittlerweile verstorbenen Eltern bewohnte. Ich nutzte dieses Projekt, um an den jeweiligen Orten Erinnerungen aufleben zu lassen: längst vergessene, schöne, schmerzhafte und spannende. Somit wurde dieser Kurzfilm Teil meiner Trauerbewältigung. Er ist bewusst langatmig, wie es auch Zeit braucht, zu reflektieren.

BiBaBo, 2021

Kurzfilm / 16:58 min / 2K Digital
Thomas Guggenberger (*1996, AT)

 

Leon (22) ist ein verträumter, junger Erwachsener, der nicht merkt wie er vor seinen Verantwortungen und seiner Zukunft wegläuft, nur um unbeschwert in seiner Welt weiterleben zu können. Während sich seine Umgebung weiterentwickelt, muss er sich endlich damit auseinandersetzen, ob er sich dem Erwachsenenleben stellt oder weiter Kind bleibt.

 

Thomas Guggenberger (*1996 in Graz/Austria) lebt derzeit in Linz und ist ein österreichischer visueller  Medienkünstler, der in den Bereichen der interaktiven Kunst und Film arbeitet. Er studiert seit 2017 Zeitbasierte und interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz. In seiner Kunst versucht er seine Umgebung sehr stark wahrzunehmen, die Schönheit der kleinen alltäglichen Dingen aufzuzeigen und damit zu experimentieren und neue Sichtweisen zu erlangen.
thomasguggenberger.com

Brushing, 2021

Videoinstallation
Sophie Kaufmann (*2001, AT)


Die Arbeit „Brushing“ spielt mit dem Gedanken der Zeitverschwendung. So wie sich das vergangene Jahr für viele von uns angefühlt hat, vermittelt das Rotieren der Zahnbürste genau denselben Eindruck. Den Eindruck, man habe seine Zeit nicht richtig nützen können, seine Jugend vernachlässigt, zu wenig Möglichkeiten bekommen sich weiterzuentwickeln. Die Installation ist ein Zeitfresser und genauso verschwendet die Betrachterin oder der Betrachter in diesem Moment ebenfalls ihre oder seine Zeit.


MITWIRKENDE: Idee entstanden im Workshop mit Anna Vasof

closer, 2021

Video / 2min
Friederike Weber (*1999, DE)


In dem Video „closer“ geht es um die Aufhebung der Körperfunktionen. Wir stehen alle unter dem gesellschaftlichen Druck, den „perfekten“ Maßen oder den „richtigen“ sozialen Normen Stand zu halten. Doch
was ist, wenn wir alle mal innehalten und aufhören unsere Körper als Gegenstand zu sehen? In dem Video „closer“ möchte ich die Message überbringen, dass mein Körper kein Gegenstand ist, welcher täglich besser, schöner oder fitter aussehen muss. Mein Körper funktioniert, er lässt mich spüren, riechen und fühlen.


MITWIRKENDE: Marco Martinez

digital lifestyle 2.0

Acrylbox und Monitor

Ivo Cerwenka (*1997, AT)

 

Verbrauchte Ressourcen, verbrauchte Lebenszeit. Verlorene Identität, verlorene Realität.

Distanz, 2021

Dokumentarvideo / 8:46 min
Lisa Studener (*1999, AT)

 

In “Distanz” erzählen uns die Protagonisten Anna und Rudolf, die Großeltern von Lisa Studener, von ihrem Leben in Zeiten von Social Distancing und Corona. Doch aus den Augen von Risikopatienten und Digital Immigrants, die in einem 3000 Einwohner Dorf leben. Sie berichten mal heiter vom Stehkaffee am Fenster mit der Nachbarin, mal sehr ernst und ergreifend, wie sie sich doch auch mal sehr alleine fühlen und sich schmerzlich nach einer Umarmung der Enkel sehnen. Begleitet wird ihr Erzähltes von assoziativen abstrahierten Bildern, welche ab und an mit dem Gesprochenen interagieren. Sie zeigen die mit der Hilfe von öffentlichen Verkehrsmitteln sehr umständliche Anreise aus der Stadt Linz zu ihnen nach Hause.


MITWIRKENDE: Rudolf Studener, Anna Studener


Lisa Studener (*1999 in Rohrbach) ist eine Medienkünstlerin und Grafikdesignerin aus Linz (AT). Sie besuchte die HTL1 Bau und Design in Linz, und machte dort ihre Matura. Seit 2019 studiert sie an der Kunstuniversität Linz Zeitbasierte und interaktive Medienkunst. In ihren Arbeiten bedient sie ein breites Spektrum an Ausdrucksformen, von Illustrationen bis Dokumentarfilmen, sowohl analog wie digital, oder alles kombiniert.
instagram: @llustiggg

div. Titel: „Hasal“, „Grün oder Orange?“, „:/“, „Frühlingsgefühle“, „Wia im Vogöheisl“, 2020-2021

Illustrationen / Digital und Pastell-Ölkreiden
Lisa Studener (*1999, AT)


Minimalistisch, sarkastisch, mal mehr mal weniger ernst – so könnte man die Illustrationen von Lisa Studener beschreiben. Andere schreiben Tagebuch, sie hält manche ihrer Gedanken und Lebensereignisse auf diese Weise fest.

 

Lisa Studener (*1999 in Rohrbach) ist eine Medienkünstlerin und Grafikdesignerin aus Linz (AT). Sie besuchte die HTL1 Bau und Design in Linz, und machte dort ihre Matura. Seit 2019 studiert sie an der Kunstuniversität Linz Zeitbasierte und interaktive Medienkunst. In ihren Arbeiten bedient sie ein breites Spektrum an Ausdrucksformen, von Illustrationen bis Dokumentarfilmen, sowohl analog wie digital, oder alles kombiniert.
instagram: @llustiggg

Esoptron, 2021

16.6. 18:45

Live-Performance und Film
Ariathney Coyne (*1994, GR),
Daniela Hanelová (*1995, CZ)

 

Esoptron, Ancient Greek for mirror, is an experimental performative installation reflecting on the necessity for physical connection and its absence during the COVID-19 pandemic. How has our loss of contact with others changed our sense of time and space? Confronted with the vacuum between the physical and virtual presence of someone else, our installation explores the importance of closeness and touch.


Masken: Aleks Kaplun
Filmlicht und Editing: Philip Steiner
Kamera: Daniel Bierdümpfl


Daniela Hanelová is a Czech dancer and performer with an interest in the genre of screendance. Trained in classical ballet and modern dance techniques at Prague Dance Conservatory, she has been dancing with The Bohemia Ballet and The Ballet of The Moravian Theatre Olomouc, and in parallel continued her studies in dance and physical theatre at The Janacek Academy of Performing Arts in Brno, Czech Republic. She is currently a MA student of Movement Research at Anton Bruckner University in Linz. Directed screendance works: As The Riversides (2018, 40North Dance Film Festival California, Dance Film Festival Prague), skizzenbuch (2020, Mexico City Videodance Festival, InShadow Festival Lisbon).

 

Ariathney is a performer, researcher and small-things enthusiast. Her artistic career began in dance, while her academic career started in neuroscience. To satisfy her interest in both art and science she is now completing her MA in Movement Research at Anton Bruckner University and is rediscovering her love for technology within her BA in Time-based and Interactive Media Art at the Art University of Linz. In her spare time, she plants tomatoes and practices handstands. 

Familiar Impressions, 2020

AR Poster (Artivive App)
Deepa Antony (*1994)

 

‚Familiar Impressions‘ ist ein Augmented Reality Animationsprojekt. Das Projekt beschäftigt sich mit meinen indischen Wurzeln. Die Animation besteht aus mehreren einfach und kurz animierten Sequenzen, die
Szenen aus einem indischen Alltag zeigen. Die Animation kann über die Augmented Reality App ‚Artivive‘, abgespielt werden.
deepaantony.com

FFrePtilis2, 2021

Videoperformance
Emilia Vogt (*1997, DE)


Die Kreatur FFrePtilis2 verkörpert eine Auseinandersetzung mit dem Umgang seiner Selbst in unvertrauten Strukturen. Das wohl Schwerste, das am eigenem Verhalten zu erkennen ist, ist, dass es unberechenbar bleibt. Vertrautheit zu schaffen im unvertrauten Verhalten bleibt eine Lebensaufgabe, wo jeder Mensch vor der Frage steht: Hast du Angst davor, wie ein Tier zu enden? Emilia Vogt, geboren 1997 in Dresden, ist Medien- und Performancekünstlerin. Zur Zeit studiert sie Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz.
Instagram: @emiliavogt_mediaart

Fluffy Gloves, 2021

Video / 2 min
Carlotta Borcherding (*1999, DE)


Innovativ, fluffig und nachhaltig: Die Fluffy Gloves sind ein Produkt der Zukunft. Fluffy Gloves sind nicht nur praktisch im Alltag: Durch das Benutzen des Produkts entsteht Zero Waste. „Pink und fluffig“ lautet dabei das Alleinstellungsmerkmal mit dem sich Fluffy Gloves deutlich von anderen Hygieneartikeln abhebt. Die Entwicklung des Produkts ist der Pinky Gloves GmbH zu verdanken. Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit intensiv mit der sicheren und verantwortungsvollen Entsorgung von Periodenartikeln beschäftigt. Bei den Produkten von Fluffy Gloves handelt es sich um eine fortsetzende Strategie, die endlich das volle Potential des Tampons und der Pinky Gloves erkennt.
#fluffygloves

Green - Tomá Ivanov, 2020

Musikvideo
Dominik Galleya (*1989, AT)


Im Einser-Golf auf Reisen durch eine karge, schroffe Mondlandschaft: Mit unterschiedlichen Mitteln verändert dieses Musikvideo die Realität.


Darsteller: Tomá Ivanov, Sarah Hammerschmid, Ankica Kos, Mato Kos
DOP: Thomas Guggenberger
Kostüm und Produktionsdesign: Amanda Burzić
Typographie: OrtnerSchinko


Special Thanks: Bruno Kos & Familie, Dominik Leitner, Autohaus Bad Leonfelden, Kunstuniversität Linz

Glory Hole - Folge Acht: Wenn Katzen kratzen!, 2021

40:32 min
Kulturverein KAPU Linz

 

Hallihallo, maumau und miau – Das ausgefallene Fernsehformat des Kulturvereins KAPU meldet sich mit einer gehörigen Portion Trash und Glamour! Ja, der Lockdown hat unser feines Kapazunder Fernsehformat für eine Weile auf Eis gelegt, und dadurch hat sich jetzt auch strukturell das eine oder andere verändert, zum Beispiel senden wir jetzt nicht mehr jede Woche, sondern nur mehr einmal im Monat, aber natürlich in gewohnt alter Unfrische, Unprofessionalität und mit dem ein oder anderen Kater. In dieser Folge geht es um die Catcalls of Linz mit Laura Schachner, der Linzer Band Äffchen & Craigs, aber auch um ein ernsthafteres Thema: Die Sammelaktion für SOS-Balkanroute in der KAPU. Glory Hole ist ein ausgefallenes Fernsehformat des Kulturvereins KAPU, das via DorfTV ausgestrahlt wird. Die Sendung ist während der Corona-Pandemie entstanden, als keine Konzerte mehr stattfinden haben dürfen und die Lockdown-Sessions ins Leben gerufen worden sind. Neben Konzerten und Bandbeiträgen umfasst das Format Lectures zu diversen Themen in einem musikalischen Rahmen, Reportagen aus Linz, Kolumnen, Lesungen, Beiträge über das Haus und eine fetzige Moderation.

 

MITWIRKENDE: Elena K. Richtsfeld, Katja Bozic, Melanie de Jong, Michael Burgstaller, Phil Sicko, Tom Neus, Ralf Schinko, Martin Gäckler, Sarah Praschak, Gero, Katharina Hirschmann, Laura Schachner, Laura Sixt, Hannah Feuchtner, Astrid Frech, Hasan Ulukisa, Günther Ziehlinger und Äffchen&Craigs (Stephan Roiss & Christoph Hehn)

 

Die KAPU ist ein urbanes Kulturzentrum in Linz. Seit 1984 fixe Größe im wechselhaften kulturellen Leben der Stadt Linz, hat sie sich mit cleverem Hip Hop und anderen alternativen Musikrichtungen als internationaler Player positioniert. Als Schnittstelle von Clubkultur, Kunst und gesellschaftlicher Arbeit ist die KAPU heute sowohl ein höchst aktiver Musikclub als auch ein interdisziplinäres und hochpartizipatives Labor: Hier entstehen, scheitern und funktionieren neue Kunst, frische Formen des Zusammenlebens, Gartenlabore, experimentelle Kollaborationen, Medien und politische Alternativen.
https://www.kapu.or.at

Ich, ich, 2021

Performance Video / 13min / 1920×1080
Joann Lee (*1989, KOR)


Ein Körper, mehrere Egos. Ein Raum, in dem Charaktere existieren, bedeutet eine Person. Die zwei Charaktere, die sich darin bewegen, bedeuten die unterschiedlichen Egos dieser Person. Jedes Ego lebt davon, sich seiner eigenen Existenz bewusst zu sein. Sie existieren jedoch in derselben Zeitzone und leben in ihren eigenen Welten, ohne sich der Existenz des anderen bewusst zu sein. Sie machen alltägliche Handlungen und drücken ihre
emotionalen Aspekte aus. Sie reagieren auf jede Situation unterschiedlich und selbst ich weiß nicht, wie sie sich in der Situation bewegen, außer wenn die Situation stimmt.Aber auch meine Persönlichkeit, die ich nicht kenne, gehört mir.


Performer: Nayoung Kim
Kamera, Director : Yeeun Han

HELIX

16.6. 21:00

DJ-Set
Lara Nösslböck (*2000, AT)

 

Chilliges DJ-Set. Ausgewählte Schmankerl. Ein SMOOTHie aus Soul, Hip Hop und House.


Lara Nösslböck, aka HELIX, Tanz- & Musikmensch aus Linz.
helix.myportfolio.com/dj

Kanzlergenerator, 2021

Dartscheibe / Interaktiv
Verena Steininger (*1999, AT)


Wieder und wieder und wieder. Alles wiederholt sich mit einem treffenden Schmerz in unsere Hoffnungen und Pläne für spontane Aktivitäten und eine unbeschwerte Zeit.
instagram: @verenasteininger_

19.6. 18:00

KBLBRCH

Live-Set/Modular Synthesizer
Reinhard Reisenzahn (*1984, AT)

 

KBLBRCH wurde 2020 gegründet und versteht sich als Sound-Performance-Projekt. Klänge aus dem Modularen Synthesizer werden mit veraltetem Studioequipment sowie modifizierten oder fehlerhaften Geräten verarbeitet um dem Klangbild einen besonderen Charakter zu geben.

LOSING TRACK OF TIME AND SPACE, 2021

2D Animation

Sarah Braid (*1993, AT)

 

The animation „LOSING TRACK OF TIME AND SPACE“ shows the feeling of being isolated at home during the pandemic while the only thing that connects you with the outside world is watching the ZIB.

 

Sarah Braid (* 1993 in Upper Austria) lives and works in Upper Austria and Vienna. She studies media art at the Art University in Linz and has been working in graphic design, illustration and animation since graduating at „die Graphische“ in Vienna. She deals with various forms of expression and media in visual art focusing on painting, drawing, (frame by frame) 2D animation and creating cartoons and comics.

sarahbraid.com

poetry pen / Füllfeder, 2021

Interaktive Installation
Chiara Matschnig (*1996, AT)

 

Eine zitternde Füllfeder hängt an einem silbrigen Faden von der Decke und haucht Gedichte in den Raum. „Komm näher, komm zu mir!“, flüstert die Neugier ohrenbetäubend. Generative Lyrik aus einem Pool von Worten, der eigenen Texten der Künstlerin entspringt.

 

Chiara Elisabeth Matschnig ist Medienkünstlerin mit Background in Grafikdesign. 2017 hat sie das Linzer Design Colleg LINC1 für Grafik- und Kommunikationsdesign abgeschlossen, 2018 die dazu korrespondierende Meisterschule. Seit 2015 schreibt Chiara Matschnig autodidaktisch Lyrik. Gegenwärtig studiert sie Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Chiara Matschnig hat sich in ihren Arbeiten ganz den großen Gefühlen verschrieben. Audiovisuell bis installativ, begleitet ihre Werke stets eine gewisse Poesie. Ihre Faszination mit puren Sinneseindrücken verschmilzt mit der Intimität des persönlichen Mikrokosmos zu duftenden Träumereien: orange-rosa und blau, blau, blau!
chiara-elis.com 

rone night stand, 2021

täglich 20:15

Performance / ca. 20min
Lisa Patscheider (*1999, AT),
Chiara Matschnig (*1996, AT)

 

Die Sicherheit als Priorität, klammern wir uns im privaten Traum an Stoff und Glas. Wie die Sockenschublade hat auch im Fleisch alles seine Ordnung. Uns blieb die Sehnsucht.


In ihrem Bachelorstudium Zeitbasierte und Interaktive Medienkunst nutzt Lisa Patscheider Erfahrungen aus den Bereichen Film, Interfacetechnologien und Musik, um mit ihren Werken in emotionalen als auch politischen Belangen neue Blickwinkel zu ermöglichen.
lisapatscheider.at

 

Chiara Elisabeth Matschnig ist Medienkünstlerin mit Background in Grafikdesign. 2017 hat sie das Linzer Design Colleg LINC1 für Grafik- und Kommunikationsdesign abgeschlossen, 2018 die dazu korrespondierende Meisterschule. Seit 2015 schreibt Chiara Matschnig autodidaktisch Lyrik. Gegenwärtig studiert sie Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Chiara Matschnig hat sich in ihren Arbeiten ganz den großen Gefühlen verschrieben. Audiovisuell bis installativ, begleitet ihre Werke stets eine gewisse Poesie. Ihre Faszination mit puren Sinneseindrücken verschmilzt mit der Intimität des persönlichen Mikrokosmos zu duftenden Träumereien: orange-rosa und blau, blau, blau!
chiara-elis.com 

19.6. 17:00

STURMHERTA

Live-Set/Synthesizer
Daniel Haas (*1992, AT)

 

Do not fear the unknown. STURMHERTA plays with hyperreal sonic textures, creating imaginary worlds, taking the listeners on a journey through their own mind and subconsciousness. Mind altering, brain-melting, nightmare-inducing electronica for the curious.

Tantenobjekt, 2021

Verena Aigner (*1997, AT)

Think Positive, 2021

AR Poster (Artivive App)
Patricia Göckert (*1999, AT)

 

Das Testen, das vor einigen Monaten noch als Kuriosität galt, ist jetzt schon alltäglich geworden. Die positivsten Nachrichten sind wohl zurzeit die negativen. Das Beste, was man jetzt und in Zukunft tun kann, ist Positives denken und sich über jeden negativen Coronatest freuen. Also Kopf hoch und Coronatests sammeln – so riskieren wir nicht, dass das Jetzt für immer ist.
patriciagoeckert.com

touch me, 2020

Videoinstallation / 02:30 min
Chiara Matschnig

 

Touch me ist eine Videoinstallation über soziale Isolation. Inspiriert vom vergangenen Jahr, erzählt die Arbeit von der Suche nach Nähe und, nicht nur bildlich gesprochen, Selbstreflexion. Wasch- oder Toilettenräume werden sowohl als Rückzugsort, als auch als unbeabsichtigter Treffpunkt thematisiert. Der Blick in den Spiegel dient
oftmals dazu, sich wieder auf sich zu besinnen, oder auch das eigene Aussehen zu bestätigen. Anstatt des eigenen Spiegelbilds finden sich hier geisterhaft zarte, tastende Hände, die ihren Weg aus der Einsamkeit suchen.

 

Chiara Elisabeth Matschnig ist Medienkünstlerin mit Background in Grafikdesign. 2017 hat sie das Linzer Design Colleg LINC1 für Grafik- und Kommunikationsdesign abgeschlossen, 2018 die dazu korrespondierende Meisterschule. Seit 2015 schreibt Chiara Matschnig autodidaktisch Lyrik. Gegenwärtig studiert sie Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Chiara Matschnig hat sich in ihren Arbeiten ganz den großen Gefühlen verschrieben. Audiovisuell bis installativ, begleitet ihre Werke stets eine gewisse Poesie. Ihre Faszination mit puren Sinneseindrücken verschmilzt mit der Intimität des persönlichen Mikrokosmos zu duftenden Träumereien: orange-rosa und blau, blau, blau!
chiara-elis.com 

untitled_11, 2020

Videoinstallation / 01:50 min
Verena Aigner (*1997, AT), Shari Ehlers (*1998, DE) & Thomas Guggenberger (*1996, AT)


Als Performance folgt untitled_11 der Logik eines Tischtennisturniers und stellt ein Spiel mit elf Punkten nach. Die übliche Spieldynamik wird dabei aufgehoben und umgekehrt, indem alle Spielelemente in ein starres Bewegungssystem eingegliedert werden. Alles Bewegliche am Tischtennisspiel ist starr. Alles Unbewegliche in Bewegung. Das Spiel gleicht dabei einem Puppentheater und erlässt die Kontrolle denjenigen, die die Abläufe von außen steuern. Die drei KünstlerInnen beschäftigen sich vor allem mit filmischen Arbeiten, die sie bisher gemeinschaftlich realisierten. Kurzfilme, vom Dokumentarfilm bis hin zum Experimentalfilm, sind Resultate ihrer kollaborativen künstlerischen Praxis. Das Eröffnen unterschiedlicher formaler und inhaltlicher Perspektiven ist dabei ein zentrales Anliegen der KünstlerInnen.

Вода камень точит, 2021

Videoinstallation / 20min
Chiara Estella Wernbacher, Fedir Shurkhal

Was ist das Ich? 2019

Experimentalvideo / 8:41 min
Elena K. Richtsfeld (*1996)


Das experimentelle Kurzfilmprojekt „Was ist das Ich?“ behandelt die unterschiedliche Art Fragen zu stellen und somit auch deren differente Art diese zu beantworten. Die Fragen entspringen der Theorie verschiedener Denkschulen und Philosophen*Innen zu jeweils denselben Themen, schließen sich somit gegenseitig aus, widersprechen sich oder stehen miteinander in Konkurrenz. Die Kunstform einer experimentellen Videocollage dient zur Darstellung eines Textes, der im Stil der Mäeutik („Hebammenkunst“) nach Sokrates verfasst worden ist.


Darstellerin: Anna Wagner
Team: Sarah Braid, Daniel Zindanci, Michael Burgstaller, Thomas Schlager, Thomas Schorn

weit weg, 2021

Experimentalkurzfilm/ 04:24min/ digital
Thomas Guggenberger (*1996, AT)

 

Durch die Großbildaufnahmen des Gesichts wird ein direkter Kontakt mit den Vorbeigehenden geschaffen. Dieser Kontakt wird noch durch das direkte Betrachten der Person durch die „3.Wand“ verstärkt. So sollen die Passanten*innen für eine kurzen Moment aus ihrem Alltag aussteigen und sich der Neugierde des Protagonisten anschließen. Diese kleine Auszeit wird jedoch mit einer überraschenden Aktion am Ende wieder aufgelöst.


MITWIRKENDE: Nils Thomas

 

Thomas Guggenberger (*1996 in Graz/Austria) lebt derzeit in Linz und ist ein österreichischer visueller  Medienkünstler, der in den Bereichen der interaktiven Kunst und Film arbeitet. Er studiert seit 2017 Zeitbasierte und interaktive Medien an der Kunstuniversität Linz. In seiner Kunst versucht er seine Umgebung sehr stark wahrzunehmen, die Schönheit der kleinen alltäglichen Dingen aufzuzeigen und damit zu experimentieren und neue Sichtweisen zu erlangen.
thomasguggenberger.com

Wohin Wir Rennen, 2020

Kurzfilm / 19:22 min
Shari Ehlers (*1998, DE)


Das Gefühl der Leere und des Entsetzens übermannt die drei Freund*innen Raya, Jonas und Benedikt nach dem plötzlichen Tod ihrer gemeinsamen Freundin Lea. Am Abend nach der Beerdigung kommen die drei jungen Erwachsenen zusammen und werden bei dem Versuch gezeigt ihre Freundin zu verabschieden, die ihnen emotional sehr nahestand. Während verschiedener Konversationen miteinander werden sie mit   unausgesprochenen Tatsachen konfrontiert.

 

MITWIRKENDE: Thomas Guggenberger, Stefanie Huber, Verena Aigner

Zeilenabstand, 2021

Kurzdokumentation / 6:52 min
Chiara Matschnig (*1996, AT)

 

Der nonverbale Dokumentarfilm Zeilenabstand behandelt das Thema Distanz im urbanen Raum. Ersetzbarkeit und Anonymität prägen hier das Bild des Stadtlebens. Fenster an Fenster, Tür an Tür leben Menschen auf engstem Raum, wobei doch kaum jemand seine Nachbarn kennt. Über rhythmisches Sounddesign der rauschenden Stadtklänge und teilweise Stop-Motion ähnlichen Bildsequenzen, erzählt der Film diese Absurdität: Einsamkeit in der Masse, wie trotz der unglaublichen Menschenmengen in Städten scheinbar die Unfähigkeit Verbindungen herzustellen regiert.

 

Chiara Elisabeth Matschnig ist Medienkünstlerin mit Background in Grafikdesign. 2017 hat sie das Linzer Design Colleg LINC1 für Grafik- und Kommunikationsdesign abgeschlossen, 2018 die dazu korrespondierende Meisterschule. Seit 2015 schreibt Chiara Matschnig autodidaktisch Lyrik. Gegenwärtig studiert sie Zeitbasierte und Interaktive Medien an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Chiara Matschnig hat sich in ihren Arbeiten ganz den großen Gefühlen verschrieben. Audiovisuell bis installativ, begleitet ihre Werke stets eine gewisse Poesie. Ihre Faszination mit puren Sinneseindrücken verschmilzt mit der Intimität des persönlichen Mikrokosmos zu duftenden Träumereien: orange-rosa und blau, blau, blau!
chiara-elis.com